Wenn diese Mauern sprechen könnten …

Wer fünf Jahrhunderte auf dem Buckel hat, der darf knirschen. Der darf auch mal raunen, ächzen und quietschen. Ja, wer fünf Jahrhunderte erlebt hat, der darf sie stolz zur Schau stellen. Und davon erzählen …

„Als noch keiner je vom Dorf Villanders gehört hatte, da stand ich schon hier. Ja, ich stand wohl immer schon hier …“, der Steinbock räuspert sich. „Ich wachte über das Tal, hier oben im Dorf, das war meine Aufgabe. Und dann wurde ich zum Gerichtsansitz, später war ich sogar Haidenhaus und bot jenen Menschen Unterschlupf, die nicht zur Kirche gingen. Als ich dann – ich glaub es war 1750 – plötzlich zum Gasthaus wurde, da war’s so, als wär ich neu geboren. Da kamen und gingen die Leute aus dem ganzen Dorf. Das war eine wilde Zeit, es wurde gefeiert, getanzt, getrunken. Diese Erinnerungen kann mir niemand nehmen!“, gedankenerfüllt blickt der alte Bock zum Himmelsdach und schmunzelt. „Und dann, in den 1980er-Jahren, da kam Luis Gasser. Er putzte mich raus und ich wurde ordentlich aufgefrischt. Aber Luis ging, nachdem er mich der Familie Rabensteiner übergeben hat – und bei dieser Familie bin ich mir zum ersten Mal sicher, dass sie bleibt.

Seit dem Jahr 2000 ist sie schon bei mir, seit 2005 kümmert sich Elisabeth um meine alten Gemäuer. Und bald bekomme ich einen ganz neuen Anbau! Obwohl ich schon so alt bin – das kann ich ja kaum leugnen“, er lächelt, „– fühl ich mich im Herzen ganz jung!“

Und obwohl gerade sein Alter den Steinbock so charmant macht, wird er 2018 um einen neuen – jungen, wenn man so will – Anbau erweitert. Weitere Suiten und ein ruhespendender Spabereich finden dort ihren Platz. So wird der Charme des alten, junggebliebenen Gebäudes ergänzt – ja, vergrößert!

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