Von der Knospe zum Kunstwerk

Ja, der Ansitz Zum Steinbock erntet, was er sät – wortwörtlich. Und zwar Bergartischocken, gelbe, rote, violette Himbeeren, Salate in allen Ausführungen, Ochsenherz-Tomaten, Kirschtomaten, Bergbasilikum, Petersilie – und und und. So weitläufig der Acker am heimischen Fuchshof ist, so weitläufig ist auch die Duft-, Form- und Farbenpalette darin!

 

Richtig riechen

Elisabeth führt uns durch die Gartenwelt. Sie kennt jedes Pflänzchen beim Namen, sie weiß ganz genau, womit in ihrer Küche gekocht wird. Mit Natur, nämlich! Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Karotten. Kleine, dunkelviolette Melanzane baumeln am Strauch. „Leider hat uns das Wetter dieses Jahr einen Streich gespielt – der Hagel hat sehr viel vom Gemüse zerstört.“ Ein paar Blätter sind gelb, man sieht schon, dass die Pflanzen keine einfache Zeit hinter sich haben – das tut ihrer Vielfalt und Schönheit aber dennoch keinen Abbruch. Wir riechen am frischen Basilikum. „Weißt du, wie man Kräuter richtig riecht?“ Ich schüttle den Kopf. Gibt es ein Richtig und ein Falsch beim Kräuter-Schnuppern? „Du musst die Basilikumblätter klopfen. Wenn du sie zwischen den Fingern reibst, entstehen Bitterstoffe – klopfst du hingegen mit der Handfläche darauf, dann platzen die Aromen auf und du riechst das Kraut voll und ganz.“

 

Farbenpalette

Wir streunen durch das Feld, an bunten Salatköpfen und noch bunteren Himbeeren vorbei zu den Artischocken. „Ungefähr 50 bis 60 Artischocken trägt eine Pflanze pro Saison“, erzählt Elisabeth. Plötzlich wirkt die große Artischockenpflanze ganz klein in Anbetracht ihres Ertrags. „Die Früchte brauchen nur wenige Tage, um heranzuwachsen“, ihre Mutter habe heute schon geerntet. Ich bestaune die winzigen Artischocken-Rosen, die bald schon reif für die Ernte sind. Unglaublich, wie viel Kraft die Natur in so eine Pflanze pumpt. Aber wer außer ihr sorgt dafür, dass das Gemüse, die Beeren und Kräuter alles das bekommen, was sie zum Gedeihen benötigen? „Meine Mutter – das ist ihr Reich, sie macht hier alles selbst! Von der Bepflanzung bis zur Ernte.“ Morgens nehme sie das Gemüse dann mit in die Küche des Ansitzes Zum Steinbock. Die Speisekarte richte sich immer nach den Jahreszeiten und nach den Ressourcen des Gartens. Mal gibt es „Alles von der Roten Beete“, mal ein warmes „Artischockensüppchen“. Sie kleidet sich praktisch in die Farben des Gemüses, das im Acker des Steinbocks wächst.

 

Natürlich natürlich

In jedem Gericht schmeckt man die Leidenschaft der Personen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben. Vom Samen bis zur Frucht, vom Acker in die Küche, vom Gemüsekorb in den Teller – jeder dieser Schritte wird von Hingabe geleitet. Im Ansitz Zum Steinbock kocht nicht nur der Chefkoch. Es kochen Elisabeth, ihre Mutter, die Natur – hier kochen alle gemeinsam. Und schaffen so ein einzigartiges Küchenkonzept, das natürlich schmeckt!

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